IBK Workshop Dirigieren

Das Vortrags- und Workshop-Programm wird ab sofort fortlaufend ergänzt.

Für den Zugang zu den Vorträgen und Workshops benötigen Sie eine gültige Gesamt- oder Tagesregistration:

Komponistenporträt Stephan Adam

Dozent: Stephan Adam

  • Vorstellung der in letzter Zeit entstandenen Werke:
  • “Fanal 1” für Bläserklassen
  • “Fanal 2” für Bläserklassen
  • “Toccatina” für Jugenblasorchester oder Mittelstufenorchester
  • “Suite burlesque” für Höchststufenorchester, viersätziges Werk

Erläuterung zur Entstehung, zum Aufbau, zur Aussage und zur Praktikabilität der Werke. Ideen und Anregungen zum ästhetischen Verständnis. Hörbeispiele und Partituren zur Einsicht. Diskussion.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Verschiedene Ansätze der Komposition – die Spannung zwischen dem kommerziellen Aspekt und der Kunst zu Komponieren

Dozent: Bert Appermont

Bereits in der Zeit von Mozart, Beethoven oder Schubert mussten sich Komponisten und Verlage immer wieder der Herausforderung stellen, die Musik so zugänglich wie möglich zu gestalten. Das ist auch heute noch do. Die erfolgreichsten Komponisten schreiben sowohl Stücke für die breite Masse als auch komplexere und schwierigere Stücke für professionelle Bands und Ensembles. Dabei ist natürlich der kommerzielle Aspekt sehr wichtig. Welchen Weg sollten Komponisten heutzutage einschlagen, um einerseits ihrer eigenen Kunst treu zu bleiben und andererseits sicherzustellen, dass ihre Werke von Jugendorchestern gespielt werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Appermont spricht in diesem Vortrag darüber, und geht außerdem auf das Image eines Komponisten und Pseudonyme ein.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Probenmethodik Blasorchester – Geführtes Hören für die Ensemblearbeit: Themenbereich Klangerzeugung

Dozenten: Christoph Breithack, Prof. Dr. John D. Pasquale

Wenn einzelne Musiker Defizite bei instrumentaltechnischen Grundlagen haben, erschwert dies die Probenarbeit und beschränkt die musikalischen Möglichkeiten eines Orchesters. Für Dirigenten ist es als Spezialisten auf oft nur einem Instrument schwer, hier Verbesserungen herbeizuführen.

In diesem Workshop werden nachvollziehbare Beobachtungskriterien und das nötige Grundlagenwissen vorgestellt, mit denen jeder Dirigent hier Verbesserungen erzielen kann. So kann der Dirigent die Musikerinnen und Musiker regelgeleitet beobachten und die spieltechnisch nötigen Voraussetzungen für für einen homogenen Orchesterklang fördern.

Dieser Workshop wird präsentiert von: Helbling Verlag

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


Probenmethodik Blasorchester – Geführtes Hören für die Ensemblearbeit: Themenbereich Balance

Dozenten: Christoph Breithack, Prof. Dr. John D. Pasquale

Ein reiner und transparenter Orchesterklang ist das Ziel jeder Probenarbeit mit einem Orchester. Doch welche Fähigkeiten der Musiker und welche Schritte in der Probe sind hierfür Voraussetzung und wie lassen sich diese vermitteln und entwickeln?

Das „Geführten Hören“ beschreibt diese Fähigkeiten und Proben-Schritte und bietet einen nachvollziehbaren Weg, um den Klang jedes Orchesters reiner und transparenter werden zu lassen.

Dieser Workshop wird präsentiert von: Helbling Verlag

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


Die Kunst der Transkription

Dozent: Franco Cesarini

Seit Blasorchesterwerke auf der ganzen Welt immer beliebter werden ist es Gang und Gebe symphonisches Repertoire zu transkribieren. Dabei kommt oft die Frage auf wo die Grenze zwischen Arrangieren und Transkribieren liegt? Wie stellt man sicher, dass ein für Blasorchester transkribiertes Stück immer noch seinen ursprünglichen Charakter behält? Wie viel Freiheit darf man sich nehmen und welche Ansätze gibt es um die ursprüngliche Instrumentation so gut wie möglich zu rekreieren? Franco Cesarini ist nicht nur ein brillianter Komponist, er ist außerdem einer der angesehensten Blasorchester-Transkriptoren durch sein enormes Wissen über klassisches, romantisches und zeitgenössisches Repertoire. In seinem Workshop gibt er Einblicke in seine Erfahrungen und sein Schaffen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Komponistenporträt Jacob de Haan

Dozent: Jacob de Haan

30 Jahre Oregon und 25 Jahre Concerto d’Amore wird dieses Jahr gefeiert, genau die 2 Kompositionen für sinfonisches Blasochester, die zu den meistgespielten der Welt gehören. Jacob de Haan spricht in seinem Komponistenporträt über die Kraft seiner Kompositionen und über das Geheimnis seines Erfolgs. Und über die Frage, warum er, 30 Jahre nach Oregon, bis heute noch immer einer der meistgespielten Komponisten ist. Warum gehören diese Werke, Ross Roy, La Storia, Dakota, Virginia noch immer zu den Top-Repertoire-Optionen? Und wie hat die Musik von Jacob de Haan sich über die Jahre entwickelt? Wie klingen seine neuen Kompositionen und in welcher Beziehung stehen sie zu Oregon und Concerto d’Amore? Welchen Einfluss hatte das Komponieren auf sein Privatleben? Und umgekehrt? Hören Sie sich die Begeisterung, Offenheit und Empfindsamkeit eines erfolgreichen Komponisten an und stellen Sie ihm die Fragen, deren Antworten Sie interessieren. Natürlich hören Sie auch verschiedene Klangbeispiele zu seiner Geschichte.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Die 3. Sinfonie von Thomas Doss

Dozent: Thomas Doss

Seit vielen Jahren hat Thomas Doss eine wichtige Stellung in der Welt der Blasmusik eingenommen. Seine Werke werden weltweit aufgeführt und einige der besten und berühmtesten Blasorchester beauftragen Ihn Werke für Sie zu schreiben. Seine 3. Sinfonie hat dabei eine besondere Bedeutung für Ihn: die Instrumentierung ist wohldurchdacht, in ihr drückt er seine Gedanken und Philosophie aus. Indem er uns an seinen Gedanken teilhaben lässt, lernen Sie in diesem Workshop nicht nur den Komponisten des Werkes besser kennen, sondern auch den Menschen, der es geschrieben hat.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Über die Erforschung und Förderung der Blasmusik

Dozent: Dr. phil. David Gasche

Das Internationale Zentrum für Blasmusikforschung (Kunstuniversität Graz, Institut Oberschützen, Österreich) widmet sich heute als Pionier der zunehmenden deutschen Blasmusikforschung. Seit ihrer Eröffnung (1990) und Erweiterung zum International Center for Wind Music Research (2013) verfügt es über eine moderne Bibliothek und ein umfangreiches Archiv, die eine weltweite Sammlung von Werken und Literatur bietet. Das sind mehr als 30 000 Exemplare ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts, darunter Noten, Direktionsstimmen, Fachbücher, Zeitschriften, Hochschularbeiten, Dissertationen, Verlagsverzeichnisse und Tonträger.
Dieser Kurzvortag (20 Minuten mit 10 Minuten Diskussion) wird zunächst die Bestände, Tätigkeiten und Aufgaben der Pannonischen Forschungsstelle (PFS) vorstellen. Aber gibt es dazu einen Hintergedanken von Nutzen für die Praxis? Ist die Forschung relevant für die Blasmusik? Um diese Fragen beantworten zu können, wird ebenso pädagogische und künstlerische Aspekte betrachtet, um die Rolle der PFS zu erklären. Die Aktivitäten, Projekte und Herausforderungen sind zahlreich und vielfältig, aber die PFS verfolgt das Ziel, eine Zusammenarbeit zwischen u. a. Forschern, Studierenden, Musiker, Dirigenten oder Komponisten zu fördern und eine Fortentwicklung der Blasmusik zu gewährleisten.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunde
Termin:
Ort:


GEMA einmal andersrum

Dozent: Mathias Gronert

Mathias Gronert möchte in seinem Vortrag einen Blick auf die GEMA aus der Perspektive eines Komponisten und Verlegers werfen
und die Verwertungsgesellschaft als (Lebens-)Grundlage Kreativschaffender vorstellen und beleuchten. Hierbei sollen möglichst auch Vorurteile und Mythen beseitigt sowie Verständnis für die Wichtigkeit der GEMA und eines starken Urheberrechts im Sinne des Kulturguts 
Musik geschaffen werden. Eine konstruktive Diskussion zum Thema soll sich an den Vortrag anschliessen, in der auf Fragen, Bedenken und 
Anliegen aus dem Plenum eingegangen werden kann.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


DORICO – Die Zukunft der Musiknotation

Dozent: Markus Hartmann

Das Notationsprogramm DORICO aus dem Hause Steinberg (Cubase, Nuendo, Wavelab u.a.) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Markus Hartmann zeigt und erklärt Ihnen das neue, schnelle Bedienkonzept der Notationssoftware DORICO:
Ein-Fenster-Bedienung mit fünf Modi „Einrichten-Schreiben-Notensatz-Wiedergabe-Drucken“. Schnelles Noteneingeben über die Tastatur und Midi. Eingabe von Taktarten, Tempi, Wiederholungen, Dynamik, Akkordsymbolen etc. mit Popover statt mit der Maus.
Detaillierte Notensatzfunktionen. Automatisches Layout. Fantastische Klangwiedergabe. Öffnen von Dateien anderer Notationsprogramme über XML und uvm.
Willkommen sind Neueinsteiger und Fortgeschrittene, die bisher mit anderen Programmen gearbeitet haben. Die Software ist für Windows- und Macintosh-Betriebssysteme verfügbar. Lassen Sie sich die Zukunft der Musiknotation nicht entgehen!

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Steinberg Media Technologies GmbH

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Andere Wege gehen!?

Dozent: Hubert Hoche

Der Komponist Hubert Hoche stellt seine Kompositionen der höheren Schwierigkeitsgrade von 3,5 – 6 vor.
Darunter sind die Kompositionen Melancholy Moment, welches auch im Rahmen des IBK mit dem Freiburger Blasorchester unter der Leitung von Miguel Etchegoncelay aufgeführt wird, und HOPE, die Auftragskomposition für den internationalen Dirigentenwettbewerb anlässlich des Deutschen Musikfest 2019.
Des weiteren spricht er über seine interdisziplinären Werke Back from the other side (mit Chor/Publikum), Black-White-Blue (mit Bläserklasse/Jugendorchester) und natürlich über das Ballett MYSTIKA. Außerdem gibt es einen Erfahrungsbericht von Oliver Nickel, der das Werk Nebelbilder, welches 2005 den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Verbandes deutscher Blasmusikverbände gewann, im vergangenen Herbst mit dem Landesjugendblasorchester Hessen aufgeführt hat.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: H. H. – Musikverlag

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Festival UNerHÖRTes

Neue musikalische Aspekte pädagogischer Blasorchesterliteratur

Dozent: Hubert Hoche

Um was geht es da? Warum ist es so wichtig? Die Zielgruppen sind: Bläserklassen, JBO und Dirigenten
Es geht kurz gesagt um die Kommunikation und Kooperation von Komponisten-Dirigenten- Musiker, fungierend als wichtige Einheit, mit der Prämisse der stilistischen Weiterentwicklung der Blasorchesterszene. Die Schwierigkeitsgrade der Auftragskompositionen gehen von Grad 0,5 bis 3,5.
Das Abschlusskonzert des Festivals, in dem die Auftragskompositionen vom Kooperationspartner, dem Polizeiorchester Bayern, uraufgeführt wurden, ist mittlerweile die Anlaufstelle für Interessenten außergewöhnlicher Literatur.
Der Initiator und künstlerische Leiter des Festival UNerHÖRTes, Hubert Hoche, berichtet über das Festival UNerHÖRTes, welches schon 6 mal stattgefunden hat. Es besteht aus zwei Workshops und dem Abschlusskonzert mit das Polizeiorchester Bayern.

Dauer: 0,5 Stunden
Termin:
Ort:


NEW EARS – Wind Band Project

Dozenten: Hubert Hoche, Michael Geiger

Das NEW EARS – WBP ist ein neu gegründetes Blasorchester mit einem wohl bisher einmaligen Ziel – es führt nur Kompositionen auf, die im Bereich unerhörte Musik und darüber hinaus liegen. Neue Musik eben. Dieses Blasorchester geht auf die Initiative des Komponisten Hubert Hoche und Dirigenten Michael Geiger zurück, welche das Orchester zusammen leiten.

Ein Erfahrungsbericht des 2019 erstmalig stattgefundenen Projektes mit Michael Geiger. Soviel sei verraten; zwei Konzerte – 2 mal Standing Ovations!
Von wegen „Das will doch keiner hören!“.

Dauer: 0,5 Stunden
Termin:
Ort:


Bergmusik an der Saar

Dozent: Dr. Björn Jakobs

Der Vortrag “Bergmusik” an der Saar” wirft einen Blick auf die die saarländische Bergmusikgeschichte vom Mittelalter bis hin zur heutigen Zeit, mit allen ihren Höhen und Tiefen. Neben der Bedeutung von frühen Bergmannsliedern werden Hinweise auf die Entstehung bergmännischer Formationen aufgezeigt, die sich im Laufe von 200 Jahren bis hin zu Bigbands, Kammermusikensembles oder Egerländer Besetzung immer wieder verändert haben. Mit Blick auf den industriellen Strukturwandel in Deutschland wird auch die Bedeutung von Bergchören und –kapellen in der heutigen Zeit angesprochen, die ihren Weg als Traditionsmusikkorps weiterführen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunden
Termin:
Ort:


Entspannter Dirigent, entspanntes Orchester

Dozentin: Mona Köppen

Der eine Musiker kommt schon gestresst zum Einspielen, bei dem anderen meldet sich starkes Lampenfieber, das Unruhe ins Orchester bringt: Für jeden Dirigenten ist es eine Herausforderung, aufgeregte oder nervöse Musiker zu guten Leistungen auf der Bühne zu führen.
In diesem Workshop von Mona Köppen lernen Dirigenten, wie sie eine konzentrierte, starke Orchestergemeinschaft entstehen lassen. Ganz praxisnah zeigt der Workshop einfache, leichte Übungen, die Stress im Orchester abbauen. Denn ein entspanntes, mental starkes Orchester, das sich als musikalische Einheit sieht, ist der Grundstein für musikalische (Höchst)leistungen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


Schau mir in die Augen – Orchester

Dozentin: Mona Köppen

Musizieren im Orchester ist mehr als die Summe der Instrumente.
Erst durch das harmonische Miteinander entsteht Musik, die den Zuhörer berührt und mitnimmt.
Deswegen ist es für den Dirigenten eine Schlüsselfähigkeit die Emotionen seiner Musiker zu erkennen und wertschätzend zu steuern.
Studien haben gezeigt, dass jede 2. Emotion, die ein Mensch im Gesicht zeigt übersehen oder falsch interpretiert wird.
Für den Dirigenten kann genau das zu einer echten Herausforderung werden. Innerlicher Stress und Unruhe kann entstehen. Beim Orchester und Dirigenten.
In diesem Workshop für Dirigenten zeigt Mona Köppen anschaulich, welche Emotionen es gibt, wo und wie sich sich im Gesicht zeigen und wie man damit umgeht. Wie wichtig es ist, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und dadurch seine Empathie zu stärken. 
Sich zusätzlich seiner Wirkung in Körpersprache und Mimik auf das Orchester bewusst zu werden.
Für eine starke Orchestergemeinschaft, musikalische und emotionale (Höchst)-Leistungen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


Über die World Association for Symphonic Bands and Ensembles WASBE

Dozent: Markus Mauderer

Die World Association for Symphonic Bands and Ensembles“ (WASBE) ist die einizige Internationale Vereinigung von Dirigenten, Komponisten, Küsntlern, Verlegern, Lehrern Instrumentenherstellern und Freunden der sinfonischen Bläsermusik.Die Aufgaben und Zielrichtungen sind so vielfältig wie die Mitglieder selbst. Individuelle Impulse werden und wurden durch Regionalkonferenzen gesetzt, aber auch Ländersektionen (wie in Deutschland) versuchen die regionalen Interessen der Mitglieder zu berücksichtigen.Der internationale Geschäftsführer von WASBE, Markus Mauderer, wird die aktuellen Projekte von WASBE vorstellen, die Vorteile einer Mitgliedschaft erläutern und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: WASBE

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Für Fritz, Franz & die übrige Kapelle: Neues Material für das Einblasen im Blasorchester

Dozent: Bernhard Münchbach

Fritz reißt noch einen Witz, Franz hat gerade seinen 10 Std.-Knochenjob als Polier auf dem Bau beendet, Jaqueline hat Beziehungsstreß mit ihrem Neuen, Eva muß noch mit dem Handy daddeln, Ruth‘s Mutter wurde über Nacht zum Pflegefall…und jetzt sitzen sie da vor mir. Es ist 20 Uhr, die Orchesterprobe beginnt. Mir juckt es in den Fingern: Gerne möchte ich heute beginnen mit der Einstudierung eines neuen, ganz tollen, aber auch ziemlich anspruchsvollen Musikwerkes. Ich bin 100 Prozent motiviert und vorbereitet!! Bloß – wie kriege ich auch meine Musiker in diesen Zustand?
Vielleicht ist das Einblasen mit der immergleichen Bb-Dur-Tonleiter doch nicht das Richtige? Andere Ansätze müssen her, um meine Musiker zu fokussieren. Ich will sie zum Abschalten ihrer Alltagswelt bringen mit dem Ziel, daß sie sich 2 Stunden der Musik hingeben – nicht mit der Brechstange, aber doch so, daß sie mit Konzentration und Lust miteinander musizieren. Und vielleicht sind sie danach sogar motiviert, an meinem tollen Werk auch zuhause etwas zu arbeiten?
Einblasvorschläge und Lösungsansätze der oben geschilderten Situation werden in diesem Kurs von Bernhard Münchbach vorgestellt und können von den Teilnehmern mit ihren Instrumenten direkt ausprobiert werden.

Instrument bitte mitbringen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


Anatomie eines Medleys

Dozent: Jörg Murschinski

Das Medley oder Potpourri ist gleichsam die Königsdisziplin des Arrangierens. Hier gilt es, verschiedene, nicht selten auch sehr heterogene Elemente zu einem organischen Ganzen zusammenzuführen. Dabei  müssen bestimmte Abläufe und Konventionen – sowohl musikalischer als auch außermusikalischer Art – beachtet und eingehalten werden. Bereits ein flüchtiger Blick auf das immense Angebot an solchen Arrangements zeigt, dass es hier beträchtliche technische wie kreative Unterschiede hinsichtlich der Dramaturgie und inneren Gestaltung, aber auch der Behandlung der „Nahtstellen“ zwischen den einzelnen Elementen geben kann. Diese Parameter beeinflussen jedoch nicht zuletzt auch die Qualität und den Gesamteindruck des Medleys insgesamt und können daher als wichtiges Auswahlkriterium herangezogen werden.
Dieser Vortrag möchte einige Gesichtspunkte, die für das Erstellen eines Medleys von Bedeutung sind, näher beleuchten. Vor allem sollen verschiedene Philosophien und Vorgehensweisen in Bezug auf die Auswahl der einzelnen Komponenten, ihre Anordnung und kreative Verarbeitung sowie die Gestaltung von Einleitung, Übergängen und Schluss des Arrangements zur Sprache kommen und mittels Partitur- und Klangbeispielen eingehender erläutert werden.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Retuschen und andere Eingriffe in die Partitur – Wann sind sie nötig? Wann legitim? Wo sind die Grenzen?

Dozent: Jörg Murschinski

Die Partitur eines Musikstücks stellt gewissermaßen dessen Idealzustand dar. Sie verrät auf genaueste Art und Weise die Gedanken und Intentionen des Komponisten. Die praktische Umsetzung einer Partitur hingegen stellt die Ausführenden häufig vor Probleme, da die Realität insbesondere im Amateurbereich des Blasorchesters meist und teilweise sogar in gravierender Form vom Ideal der Komposition abweicht. In erster Linie ist hier an die Diskrepanz zwischen der in der Partitur geforderten Instrumentierung im Vergleich zur tatsächlichen Besetzung des ausführenden Orchesters zu denken. Daraus resultierend können aber auch andere Bereiche wie beispielsweise Dynamik oder Klangbalance betroffen sein. Nicht selten bleibt dem Dirigenten dann nichts anderes übrig, als selbst in die Partitur einzugreifen und sie zu verändern, beziehungsweise sie an die ihm vor Ort zur Verfügung stehenden Gegebenheiten anzupassen. Doch verfälscht man damit nicht den Willen des Komponisten und damit auch das Wesen seiner Tonschöpfung?In diesem Vortrag werden anhand von ausgewählten Beispielen einige Strategien und Methoden solcher Partiturretuschen vorgestellt. Überdies soll aber auch über deren Sinn, Notwendigkeit, Legitimation und Grenzen im Spannungsfeld von kompositorischem Ideal und musikalischer Realität diskutiert werden.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Die Bedeutung von Musik für Jugendorchester und originale Unterhaltungsmusik

Dozent: Gerald Oswald

“Probieren geht über Studieren “. Nicht nur ein ziemlich oft verwendetes Sprichwort, sondern ein wichtiger Grundsatz für den österreichischen Komponisten und Arrangeur Gerald Oswald. Er ist nicht nur ein sehr erfahrener Lehrer, er arbeitet auch seit vielen Jahren mit sehr jungen Spielern und Anfängern zusammen. ‘Spielfreude’ ist für ihn der Schlüssel, um Kinder und Jugendliche dazu zu bringen, ein Instrument zu erlernen und in einem Blasorchester zu spielen. Seine Werke sind mit Elementen gefüllt, die für die so wichtige Spielfreude entscheidend sind: Spaß haben und gleichzeitig lernen.
Gerald Oswald spricht über seine Werke und diskutiert gerne seine Ideen zu diesem und anderen interessanten Themen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Apps und Clouds – Digitale Medien im Musikverein

Dozent: Benedikt Plößnig

Die Verwendung von digitalen Medien in Form von Apps, Clouds und anderen Anwendungen werden in Zukunft einen wesentlichen Bestandteil beim Üben und Musizieren einnehmen. Abgesehen von den zahlreichen Möglichkeiten im Bereich der Verwaltung von Organisationsabläufen, bieten sie vor allem eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten für MusikerInnen.
Weiterführend zu meiner Masterarbeit „Apps und Clouds – Digitale Medien im Gruppenunterricht mit Erwachsenen“, welche ich im Zuge meines Masterstudiums an der MDW verfasste, biete ich nun diesen Workshop an.
Der Workshop richtet sich an aktive MusikerInnen, welche die smarten Möglichkeiten für das Musizieren nutzen wollen. Neben der Klärung diverser Grundbegriffe aus der digitalen Welt werden vor allem Apps und Clouds vorgestellt.
KapellmeisterInnen und JugendreferentInnen lernen neue Anwendungen für ihr Aufgabengebiet kennen, während für weitere Vereinsfunktionäre neue Herausforderungen im Bereich der Verwaltung aufgezeigt werden.

Dauer: 2 Stunden
Termin:
Ort:


Anspruchsvolle Arrangements in der Popmusik

Dozent: Gilbert Tinner

Gilbert Tinner ist seit vielen Jahren einer der Top-Arrangeure in der Blasmusikszene. Dank seiner Erfahrung als professioneller Pianist und Posaunist kennt er sich bestens aus im Jazz, Pop und Rock und kennt die beliebtesten Künstler, da er auch mit einigen auf Tour war. Daher kennt er auch die Schwierigkeit, Pop-Arrangements für Blasorchester und Ensembles zu schreiben, denn diese swingen und grooven oft überhaupt nicht so wie das Original. In diesem Workshop geht Tinner auf die Schwierigkeiten, auf die Arrangeure stoßen, ein und erklärt die Grundlagen, die nötig sind, um ein gutes Pop-Arrangement zu machen. Der erste Schritt dabei ist die Song-Auswahl, und zu entscheiden, ob sich ein Stück eignet oder nicht. Das und viele weitere Dos and Don’ts des Arrangierens erwarten Sie hier.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Komponistenporträt Mathias Wehr

Dozent: Mathias Wehr

Der Dirigent und Komponist Mathias Wehr stellt seine international ausgezeichneten Werke für Blasorchester und Brass Band vor, erzählt an Hand von Tonbeispielen und Probepartituren über die Hintergründe der Entstehung und nimmt die Teilnehmer mit auf seine persönliche musikalische Reise, als Komponist beim Schweizer Musikverlag Frank.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Konzertprogramme – “Es ist für jeden was dabei” kontra “Programmatik als künstlerische Disziplin” 

Dozent: Jens Weismantel

In unserer Gesellschaft, in der sich jeder individuell entfalten kann, kommen die Zuhörer nicht mehr nur aus purer Nächstenliebe zum Konzert eines Orchesters. Ein Konzertabend sollte beim Großteil der Zuhörer einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen, seine Alltag bereichern. Hierbei lassen sich verschiedenste Ansätze durchführen. Meist entsteht ein Konzertprogramm ausgehend von einer programmatischen Idee bzw. mit einem für das Orchester passenden Konzertwerks. Historische Bezüge, musikalische Gemeinsamkeiten, inhaltliche Handlungsstränge oder Bezüge zu aktuellen politischen Diskussionen etc. – Ansatzpunkte gibt es sehr viele. Dabei muss die Leistungsfähigkeit des Orchesters und eine langfristige Bildung des Publikums auch immer mit in Betracht gezogen werden.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Kompositorische Dichte im Werk “Klingsteinberg” op. 94 von Rolf Rudin

Dozent: Jens Weismantel

Das 2016/17 als Auftragswerk des Landesjugendblasorchesters Hessen zu dessen 10-jährigem Bestehen entstandene Werk ist etwa 20 Minuten lang und besteht aus 3 sehr kontrastreichen Sätzen. Der erste Satz führt in eine archaische, keltische Welt mit einem pentatonischen Thema ein.  Der 2. Satz beschreibt auf kraftvolle Art die tektonischen Kräfte des Vulkanismus und den Riesen Mils. Der 3. Satz ist wie eine 5-stimmige Motette der Renaissancezeit durchkomponiert, was durch zeitgenössische Clustertechnicken modern angefärbt wird. In jedem Satz gibt es ein kompositorisches Prinzip welches auf kunstvolle Art durchgeführt wird. Mit eine Analyse dieses Werkes kann man gut in die klangliche Welt des Komponisten Rolf Rudin einführen und eintauchen.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Ein Einblick in die Welt der Blasmusik in Japan

Dozent: Satoshi Yagisawa

Blasmusik ist ein wichtiger Bestandteil des japanischen Schulsystems. Ganz im Gegensatz zu Europa, wo Blasmusik hauptsächlich in der Gemeinde praktiziert wird, gibt es eine alte Tradition von Schul-Bands in Japan. Es geht dabei nicht nur um das gemeinsame Musizieren, sondern vielmehr um Wettbewerbe, und vor allem um jene auch zu gewinnen! Gleichzeitig sieht Japan dem Rest der Welt ganz genau zu. Der in Tokyo ansässige Komponist Satoshi Yagisawa, einer der führenden Künstler in Japan, komponiert nicht nur erfolgreich neue Werke, sondern dirigiert Blasorchester in Japan und und dem Rest der Welt. Er reist zum IBK nach Europa um uns Einblicke in die japanische Blasmusikwelt zu geben und uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Blasmusik in Europa geben.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


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