IBK Workshop Dirigieren

Das Vortrags- und Workshop-Programm wird ab sofort fortlaufend ergänzt.

Für den Zugang zu den Vorträgen und Workshops benötigen Sie eine gültige Gesamt- oder Tagesregistration:

Programmtabelle mit den Vortrags- und Workshop-Angeboten pro Tag / Raum / Uhrzeit zum praktischen Download:

IBK 2020 - Programmtabelle (Änderungen vorbehalten)

Komponistenporträt Stephan Adam

Dozent: Stephan Adam

  • Vorstellung der in letzter Zeit entstandenen Werke:
  • “Fanal 1” für Bläserklassen
  • “Fanal 2” für Bläserklassen
  • “Toccatina” für Jugenblasorchester oder Mittelstufenorchester
  • “Suite burlesque” für Höchststufenorchester, viersätziges Werk

Erläuterung zur Entstehung, zum Aufbau, zur Aussage und zur Praktikabilität der Werke. Ideen und Anregungen zum ästhetischen Verständnis. Hörbeispiele und Partituren zur Einsicht. Diskussion.

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 11.30 – 12.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Cairo


Verschiedene Ansätze der Komposition – die Spannung zwischen dem kommerziellen Aspekt und der Kunst zu Komponieren

Dozent: Bert Appermont

Bereits in der Zeit von Mozart, Beethoven oder Schubert mussten sich Komponisten und Verlage immer wieder der Herausforderung stellen, die Musik so zugänglich wie möglich zu gestalten. Das ist auch heute noch do. Die erfolgreichsten Komponisten schreiben sowohl Stücke für die breite Masse als auch komplexere und schwierigere Stücke für professionelle Bands und Ensembles. Dabei ist natürlich der kommerzielle Aspekt sehr wichtig. Welchen Weg sollten Komponisten heutzutage einschlagen, um einerseits ihrer eigenen Kunst treu zu bleiben und andererseits sicherzustellen, dass ihre Werke von Jugendorchestern gespielt werden, um nur ein Beispiel zu nennen. Appermont spricht in diesem Vortrag darüber, und geht außerdem auf das Image eines Komponisten und Pseudonyme ein.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 16.30 – 17.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Historische Aufführungspraxis der großen Traditionsmärsche

Dozent: Dr. Leon J. Bly

Diese Präsentation mit Tonaufnahmen beschreibt die historische Aufführungspraxis für die großen internationalen Traditionsmärsche Europas und der USA. Präsentiert werden die unterschiedlichen nationalen Charakteristiken der Märsche. Besprochen werden Marscharten, Tempi, Artikulation, Style, Blasorchesterbesetzungen, usw. Besonders werden die Märsche von Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Italien, Norwegen, Schweden, der Donaumonarchie, Russland, und der USA hervorgehoben.  

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: Samstag, 11.30 – 12.00 Uhr
Ort: Clubraum


Probenmethodik Blasorchester – Geführtes Hören für die Ensemblearbeit: Themenbereich Klangerzeugung

Dozenten: Christoph Breithack, Prof. Dr. John D. Pasquale

Wenn einzelne Musiker Defizite bei instrumentaltechnischen Grundlagen haben, erschwert dies die Probenarbeit und beschränkt die musikalischen Möglichkeiten eines Orchesters. Für Dirigenten ist es als Spezialisten auf oft nur einem Instrument schwer, hier Verbesserungen herbeizuführen.

In diesem Workshop werden nachvollziehbare Beobachtungskriterien und das nötige Grundlagenwissen vorgestellt, mit denen jeder Dirigent hier Verbesserungen erzielen kann. So kann der Dirigent die Musikerinnen und Musiker regelgeleitet beobachten und die spieltechnisch nötigen Voraussetzungen für für einen homogenen Orchesterklang fördern.

Dieser Workshop wird präsentiert von: Helbling Verlag

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Samstag, 16.00 – 17.30 Uhr
Ort:
Ballettstudio


Probenmethodik Blasorchester – Geführtes Hören für die Ensemblearbeit: Themenbereich Balance

Dozenten: Christoph Breithack, Prof. Dr. John D. Pasquale

Ein reiner und transparenter Orchesterklang ist das Ziel jeder Probenarbeit mit einem Orchester. Doch welche Fähigkeiten der Musiker und welche Schritte in der Probe sind hierfür Voraussetzung und wie lassen sich diese vermitteln und entwickeln?

Das „Geführten Hören“ beschreibt diese Fähigkeiten und Proben-Schritte und bietet einen nachvollziehbaren Weg, um den Klang jedes Orchesters reiner und transparenter werden zu lassen.

Dieser Workshop wird präsentiert von: Helbling Verlag

Dauer: 1 Stunde
Termin: Sonntag, 8.30 – 9.30 Uhr
Ort: Studio Stuttgart


Blasorchester und Chormusik

Zu Repertoire-, Besetzungs- und aufführungspraktischen Fragen bei Chorwerken mit Blasmusikbegleitung

Dozent: Dr. Friedhelm Brusniak

Felix Mendelssohn Bartholdys Festgesang zum Gutenbergfest (MWV D 4, 1840) und Festgesang an die Künstler (MWV D 6, 1846) zählen zu bekannteren und auch wieder häufiger aufgeführten Werken für Männerchor und Blasorchester des 19. Jahrhunderts. Besetzungs- und aufführungspraktische Fragen – Stichwort Ophikleide – werden hierbei allerdings selten diskutiert und auch in neueren Editionen auffallend nebensächlich behandelt. Dies gilt in besonderem Maße für in Vergessenheit geratene Werke für vier Männerstimmen bzw. Männerchor „mit willkürlicher Begleitung der Blase-Instrumente“ (F. W. Berner, Hymne)oder andere Chorgattungen mit Blasmusikbegleitung bis in die Gegenwart. Historisch interessierte Sängerinnen und Sänger, Bläserinnen und Bläser mahnen jedoch völlig zu Recht einen dringend notwendigen Diskurs über solche Fragen aus einem Bereich der musikhistorischen „Schnittstellenforschung“ an, nicht zuletzt um Perspektiven für die Ausbildung von Chor- und Blasmusikdirigenten sowie für Repertoireergänzungen oder -erweiterungen zu erhalten.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: Samstag, 12.00 – 12.30 Uhr
Ort: Clubraum


Blas-Musik = Atem-Klang

Dozent: Michael Bühler

Im Wort Blas-Musik ist schon enthalten, dass aus der Atmung des Musikers die Musik entsteht.
Für Blasmusiker ist der Körper selbst ein wichtiger Teil des Musizierens. Die Qualität der Atmung ist für die Qualität des Klanges entscheidend. Dennoch wird dem Thema Atmung im Instrumentalunterricht und in den Blasorchestern meist nur wenig Raum gegeben.
In diesem Workshop erhalten Sie Impulse und praktische Anleitungen, wie Sie als Dirigent die Atmung in Ihre Arbeit mit dem Orchester einbeziehen und dadurch die Qualität des Klangs, die Präzision der Einsätze, die Intonation, aber auch die Konzentration in den Proben verbessern können.
Es wird ein kleines Studio-Orchester vor Ort sein.
Bringen Sie bitte dennoch auch Ihr eigenes Instrument mit, um alle Übungen und ihre Auswirkungen am eigenen Leib nachvollziehen zu können.

Instrument bitte mitbringen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Samstag, 16.00 – 17.30 Uhr
Ort: Kleiner Saal


Meisterkurs Dirigieren mit Franco Cesarini

Dozent: Franco Cesarini

Dieser Meisterkurs Dirigieren richtet sich an fortgeschrittene Dirigentinnen und Dirigenten. Es ist sowohl eine aktive als auch eine passive Teilnahme an diesem Workshop möglich.
Für eine aktive Teilnahme am Dirigierworkshop bewerben Sie sich bitte bis spätestens 1. Dezember 2019. Senden Sie dazu ein Video, Ihren ausführlichen Lebenslauf mit einer Repertoireliste an: info@ib-kongress.de (Bitte alles per Dropbox!).
Es werden vier aktive TeilnehmerInnen zu diesem Workshop zugelassen.
Für die aktive Teilnahme sind mindestens zwei Werke auszuwählen und vorzubereiten.
Gerne können alle drei Werke vorbereitet werden.

Zur Auswahl:
Philip Sparke – THE YEAR OF THE DRAGON
Franco Cesarini – BULGARIAN DANCES (PART II)
James Barnes – SECOND SYMPHONY

Im Theorieteil werden die Werke besprochen und vorstudiert. Voraussetzung für den praktischen Teil ist sowohl eine sehr gute Partiturkenntnis, sowie Erfahrung mit gehobener Literatur im Grad 4-5. Die ausgewählten Werke bieten sehr unterschiedliche Herausforderungen für den Dirigenten.

Für den Praxis-Teil steht die Civica Filarmonica di Lugano zur Verfügung.

Theorie
Dauer: 2 Stunden
Termin: Freitag, 15.30 – 17.30 Uhr
Ort: Ballettstudio

Praxis
Dauer: 2 Stunden
Termin: Sonntag, 9.30 – 11.30 Uhr
Ort: Kleiner Saal


Die Kunst der Transkription

Dozent: Franco Cesarini

Seit Blasorchesterwerke auf der ganzen Welt immer beliebter werden ist es Gang und Gebe symphonisches Repertoire zu transkribieren. Dabei kommt oft die Frage auf wo die Grenze zwischen Arrangieren und Transkribieren liegt? Wie stellt man sicher, dass ein für Blasorchester transkribiertes Stück immer noch seinen ursprünglichen Charakter behält? Wie viel Freiheit darf man sich nehmen und welche Ansätze gibt es um die ursprüngliche Instrumentation so gut wie möglich zu rekreieren? Franco Cesarini ist nicht nur ein brillianter Komponist, er ist außerdem einer der angesehensten Blasorchester-Transkriptoren durch sein enormes Wissen über klassisches, romantisches und zeitgenössisches Repertoire. In seinem Workshop gibt er Einblicke in seine Erfahrungen und sein Schaffen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Komponistenporträt Jacob de Haan

Dozent: Jacob de Haan

30 Jahre Oregon und 25 Jahre Concerto d’Amore wird dieses Jahr gefeiert, genau die 2 Kompositionen für sinfonisches Blasochester, die zu den meistgespielten der Welt gehören. Jacob de Haan spricht in seinem Komponistenporträt über die Kraft seiner Kompositionen und über das Geheimnis seines Erfolgs. Und über die Frage, warum er, 30 Jahre nach Oregon, bis heute noch immer einer der meistgespielten Komponisten ist. Warum gehören diese Werke, Ross Roy, La Storia, Dakota, Virginia noch immer zu den Top-Repertoire-Optionen? Und wie hat die Musik von Jacob de Haan sich über die Jahre entwickelt? Wie klingen seine neuen Kompositionen und in welcher Beziehung stehen sie zu Oregon und Concerto d’Amore? Welchen Einfluss hatte das Komponieren auf sein Privatleben? Und umgekehrt? Hören Sie sich die Begeisterung, Offenheit und Empfindsamkeit eines erfolgreichen Komponisten an und stellen Sie ihm die Fragen, deren Antworten Sie interessieren. Natürlich hören Sie auch verschiedene Klangbeispiele zu seiner Geschichte.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Die 3. Sinfonie von Thomas Doss

Dozent: Thomas Doss

Seit vielen Jahren hat Thomas Doss eine wichtige Stellung in der Welt der Blasmusik eingenommen. Seine Werke werden weltweit aufgeführt und einige der besten und berühmtesten Blasorchester beauftragen Ihn Werke für Sie zu schreiben. Seine 3. Sinfonie hat dabei eine besondere Bedeutung für Ihn: die Instrumentierung ist wohldurchdacht, in ihr drückt er seine Gedanken und Philosophie aus. Indem er uns an seinen Gedanken teilhaben lässt, lernen Sie in diesem Workshop nicht nur den Komponisten des Werkes besser kennen, sondern auch den Menschen, der es geschrieben hat.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 11.30 – 12.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Reading Session “Spielend neue Blasorchesterliteratur kennen lernen”

Dozent: Miguel Etchegoncelay

Der Titel ist Programm: Im Teilnehmer-Blasorchester mitspielen und jede Menge neue Blasorchesterwerke im Schwierigkeitsgrad 0,5 – 3,5 in der Praxis kennen lernen! Miguel Etchegoncelay wird die Stücke kurz erläutern, dann dirigieren. Auf’s Notenpult kommen neue Werke der beim IBK 2020 ausstellenden Musikverlage, sowie zwei Werke aus dem kürzlich stattgefundenen Kompositionswettbewerb der WASBE. Sofern der Komponist des jeweiligen Stückes anwesend ist, kommt dieser zu Wort und – wenn er will – ans Dirigierpult.

Instrument bitte mitbringen.

Dieser Workshop wird präsentiert von: WASBE

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Sonntag, 10.30 – 12.00 Uhr
Ort: Ballettstudio


Blasorchesterrepertoire aus Lateinamerika

Dozent: Miguel Etchegoncelay

Zu den bekanntesten lateinamerikanischen Komponisten gehören Villa-Lobos, Revueltas, Chavez, Brouwer, Kagel oder Atehourtua.
Bereits vor diesen Komponisten hatten einige andere Verbindungen zur Blasmusik, obwohl sie uns keine Originalwerke hinterlassen haben, wie zum Beispiel Camargo Guarnieri, Alberto Williams oder Manuel Ponce …
Einige Komponisten der jüngeren Generation verfolgten das Erbe ihrer Mentoren, indem sie originale Blasmusik schrieben, die grundlegend in der lateinamerikanischen Volksmusik wurzelt.
In Europa sind diese Meister relativ unbekannt. Sie verdienen es jedoch, öfter in unseren Konzertprogrammen gehört zu werden.
In diesem Vortrag mit Klangbeispielen können einige der großartigsten Juwelen dieser Literatur entdeckt oder wiederentdeckt werden.

Dieser Workshop wird präsentiert von: WASBE

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 8.30 – 9.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Dirigieren

Dozent: Michael Euler

Vom Beherrschen des dirigentischen Handwerks hin zur Entfaltung der eigenen Künstlerischen Kreativität. 

– Analysieren 
– Taktieren
– Gestalten
– Musik 

Und das alles im Spannungsfeld zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Nr. 1
Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Freitag, 9.00 – 10.30 Uhr
Ort: Ballettstudio

Nr. 2
Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Samstag, 14.00 – 15.30 Uhr
Ort: Ballettstudio


Über die Erforschung und Förderung der Blasmusik

Dozent: Dr. phil. David Gasche

Das Internationale Zentrum für Blasmusikforschung (Kunstuniversität Graz, Institut Oberschützen, Österreich) widmet sich heute als Pionier der zunehmenden deutschen Blasmusikforschung. Seit ihrer Eröffnung (1990) und Erweiterung zum International Center for Wind Music Research (2013) verfügt es über eine moderne Bibliothek und ein umfangreiches Archiv, die eine weltweite Sammlung von Werken und Literatur bietet. Das sind mehr als 30 000 Exemplare ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts, darunter Noten, Direktionsstimmen, Fachbücher, Zeitschriften, Hochschularbeiten, Dissertationen, Verlagsverzeichnisse und Tonträger.
Dieser Kurzvortag (20 Minuten mit 10 Minuten Diskussion) wird zunächst die Bestände, Tätigkeiten und Aufgaben der Pannonischen Forschungsstelle (PFS) vorstellen. Aber gibt es dazu einen Hintergedanken von Nutzen für die Praxis? Ist die Forschung relevant für die Blasmusik? Um diese Fragen beantworten zu können, wird ebenso pädagogische und künstlerische Aspekte betrachtet, um die Rolle der PFS zu erklären. Die Aktivitäten, Projekte und Herausforderungen sind zahlreich und vielfältig, aber die PFS verfolgt das Ziel, eine Zusammenarbeit zwischen u. a. Forschern, Studierenden, Musiker, Dirigenten oder Komponisten zu fördern und eine Fortentwicklung der Blasmusik zu gewährleisten.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: Samstag, 12.30 – 13.00 Uhr
Ort: Clubraum


GEMA einmal andersrum

Dozent: Mathias Gronert

Mathias Gronert möchte in seinem Vortrag einen Blick auf die GEMA aus der Perspektive eines Komponisten und Verlegers werfen
und die Verwertungsgesellschaft als (Lebens-)Grundlage Kreativschaffender vorstellen und beleuchten. Hierbei sollen möglichst auch Vorurteile und Mythen beseitigt sowie Verständnis für die Wichtigkeit der GEMA und eines starken Urheberrechts im Sinne des Kulturguts 
Musik geschaffen werden. Eine konstruktive Diskussion zum Thema soll sich an den Vortrag anschliessen, in der auf Fragen, Bedenken und 
Anliegen aus dem Plenum eingegangen werden kann.

Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 16.30 – 17.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Cairo


Reading Session “Spielend neue Blasorchesterliteratur kennen lernen”

Dozent: Franco Hänle

Der Titel ist Programm: Im Teilnehmer-Blasorchester mitspielen und jede Menge neue Blasorchesterwerke im Schwierigkeitsgrad 0,5 – 3,5 in der Praxis kennen lernen! Franco Hänle wird die Stücke kurz erläutern, dann dirigieren. Auf’s Notenpult kommen neue Werke der beim IBK 2020 ausstellenden Musikverlage, sowie zwei Werke aus dem kürzlich stattgefundenen Kompositionswettbewerb der WASBE. Sofern der Komponist des jeweiligen Stückes anwesend ist, kommt dieser zu Wort und – wenn er will – ans Dirigierpult.

Instrument bitte mitbringen.

Dieser Workshop wird präsentiert von: WASBE

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Samstag, 10.30 – 12.00 Uhr
Ort: Kleiner Saal


DORICO – Die Zukunft der Musiknotation

Dozent: Markus Hartmann

Das Notationsprogramm DORICO aus dem Hause Steinberg (Cubase, Nuendo, Wavelab u.a.) erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Markus Hartmann zeigt und erklärt Ihnen das neue, schnelle Bedienkonzept der Notationssoftware DORICO:
Ein-Fenster-Bedienung mit fünf Modi „Einrichten-Schreiben-Notensatz-Wiedergabe-Drucken“. Schnelles Noteneingeben über die Tastatur und Midi. Eingabe von Taktarten, Tempi, Wiederholungen, Dynamik, Akkordsymbolen etc. mit Popover statt mit der Maus.
Detaillierte Notensatzfunktionen. Automatisches Layout. Fantastische Klangwiedergabe. Öffnen von Dateien anderer Notationsprogramme über XML und uvm.
Willkommen sind Neueinsteiger und Fortgeschrittene, die bisher mit anderen Programmen gearbeitet haben. Die Software ist für Windows- und Macintosh-Betriebssysteme verfügbar. Lassen Sie sich die Zukunft der Musiknotation nicht entgehen!

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Steinberg Media Technologies GmbH

Dauer: 1 Stunde
Termin: Donnerstag, 14.00 – 15.00 Uhr
Ort: Clubraum


Andere Wege gehen!?

Dozent: Hubert Hoche

Der Komponist Hubert Hoche stellt seine Kompositionen der höheren Schwierigkeitsgrade von 3,5 – 6 vor.
Darunter sind die Kompositionen Melancholy Moment, welches auch im Rahmen des IBK mit dem Freiburger Blasorchester unter der Leitung von Miguel Etchegoncelay aufgeführt wird, und HOPE, die Auftragskomposition für den internationalen Dirigentenwettbewerb anlässlich des Deutschen Musikfest 2019.
Des weiteren spricht er über seine interdisziplinären Werke Back from the other side (mit Chor/Publikum), Black-White-Blue (mit Bläserklasse/Jugendorchester) und natürlich über das Ballett MYSTIKA. Außerdem gibt es einen Erfahrungsbericht von Oliver Nickel, der das Werk Nebelbilder, welches 2005 den 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Verbandes deutscher Blasmusikverbände gewann, im vergangenen Herbst mit dem Landesjugendblasorchester Hessen aufgeführt hat.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: H. H. – Musikverlag

Dauer: 1 Stunde
Termin: Sonntag, 10.30 – 11.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Festival UNerHÖRTes

Neue musikalische Aspekte pädagogischer Blasorchesterliteratur

Dozent: Hubert Hoche

Um was geht es da? Warum ist es so wichtig? Die Zielgruppen sind: Bläserklassen, JBO und Dirigenten
Es geht kurz gesagt um die Kommunikation und Kooperation von Komponisten-Dirigenten- Musiker, fungierend als wichtige Einheit, mit der Prämisse der stilistischen Weiterentwicklung der Blasorchesterszene. Die Schwierigkeitsgrade der Auftragskompositionen gehen von Grad 0,5 bis 3,5.
Das Abschlusskonzert des Festivals, in dem die Auftragskompositionen vom Kooperationspartner, dem Polizeiorchester Bayern, uraufgeführt wurden, ist mittlerweile die Anlaufstelle für Interessenten außergewöhnlicher Literatur.
Der Initiator und künstlerische Leiter des Festival UNerHÖRTes, Hubert Hoche, berichtet über das Festival UNerHÖRTes, welches schon 6 mal stattgefunden hat. Es besteht aus zwei Workshops und dem Abschlusskonzert mit das Polizeiorchester Bayern.

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: 16.30 – 17.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Cairo


NEW EARS – Wind Band Project

Dozenten: Hubert Hoche, Michael Geiger

Das NEW EARS – WBP ist ein neu gegründetes Blasorchester mit einem wohl bisher einmaligen Ziel – es führt nur Kompositionen auf, die im Bereich unerhörte Musik und darüber hinaus liegen. Neue Musik eben. Dieses Blasorchester geht auf die Initiative des Komponisten Hubert Hoche und Dirigenten Michael Geiger zurück, welche das Orchester zusammen leiten.

Ein Erfahrungsbericht des 2019 erstmalig stattgefundenen Projektes mit Michael Geiger. Soviel sei verraten; zwei Konzerte – 2 mal Standing Ovations!
Von wegen „Das will doch keiner hören!“.

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: Samstag, 17.00 – 17.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Cairo


Erörterung verschiedener Kompositionstechniken u. a. anhand von Crossover-Elementen

Dozent: Kevin Houben

Der Komponist Kevin Houben erläutert, wie Sie Crossover-Techniken und außermusikalische Elemente optimal nutzen können, um der Musik eine tiefere Schichtung zu verleihen und sich mit Trends außerhalb der klassischen Welt, wie zum Beispiel der elektronischen Musik, zu verbinden.

Anhand von Passagen aus seinen Werken wird er unter anderem Beispiele im Bereich Video und Audio erläutern. Es werden Beispiele vorgestellt, in denen Tanz, Text, Solisten, Klangbeispiele und Anwendungen aus der Technowelt zum Einsatz kommen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 14.00 – 15.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Bergmusik an der Saar

Dozent: Dr. Björn Jakobs

Der Vortrag “Bergmusik” an der Saar” wirft einen Blick auf die die saarländische Bergmusikgeschichte vom Mittelalter bis hin zur heutigen Zeit, mit allen ihren Höhen und Tiefen. Neben der Bedeutung von frühen Bergmannsliedern werden Hinweise auf die Entstehung bergmännischer Formationen aufgezeigt, die sich im Laufe von 200 Jahren bis hin zu Bigbands, Kammermusikensembles oder Egerländer Besetzung immer wieder verändert haben. Mit Blick auf den industriellen Strukturwandel in Deutschland wird auch die Bedeutung von Bergchören und –kapellen in der heutigen Zeit angesprochen, die ihren Weg als Traditionsmusikkorps weiterführen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: Freitag, 12.00 – 12.30 Uhr
Ort: Clubraum


Finale 26 – Notationsworkshop

Dozent: Martin Jankovsky

Der Finale-Experte Martin Jankovsky von Klemm-Music präsentiert Ihnen Finale 26, das weltweit meistverkaufte Notationsprogramm. Lassen Sie sich vom Hotline-Spezialisten für Finale zeigen, wie Sie effektiv Ihre Musik notieren, wie Sie ein Arbeitsblatt erstellen und vieles mehr. Die Teilnahme ist auch für Einsteiger sowie Mac- und Windows-Benutzer geeignet. Lernen Sie Finale kennen!

Dieser Workshop wird präsentiert von: Klemm Music Technology

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Samstag, 14.00 – 15.30 Uhr
Ort: Clubraum


Entspannter Dirigent, entspanntes Orchester

Dozentin: Mona Köppen

Der eine Musiker kommt schon gestresst zum Einspielen, bei dem anderen meldet sich starkes Lampenfieber, das Unruhe ins Orchester bringt: Für jeden Dirigenten ist es eine Herausforderung, aufgeregte oder nervöse Musiker zu guten Leistungen auf der Bühne zu führen.
In diesem Workshop von Mona Köppen lernen Dirigenten, wie sie eine konzentrierte, starke Orchestergemeinschaft entstehen lassen. Ganz praxisnah zeigt der Workshop einfache, leichte Übungen, die Stress im Orchester abbauen. Denn ein entspanntes, mental starkes Orchester, das sich als musikalische Einheit sieht, ist der Grundstein für musikalische (Höchst)leistungen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Samstag, 11.00 – 12.30 Uhr
Ort: Ballettstudio


Schau mir in die Augen – Orchester

Dozentin: Mona Köppen

Musizieren im Orchester ist mehr als die Summe der Instrumente.
Erst durch das harmonische Miteinander entsteht Musik, die den Zuhörer berührt und mitnimmt.
Deswegen ist es für den Dirigenten eine Schlüsselfähigkeit die Emotionen seiner Musiker zu erkennen und wertschätzend zu steuern.
Studien haben gezeigt, dass jede 2. Emotion, die ein Mensch im Gesicht zeigt übersehen oder falsch interpretiert wird.
Für den Dirigenten kann genau das zu einer echten Herausforderung werden. Innerlicher Stress und Unruhe kann entstehen. Beim Orchester und Dirigenten.
In diesem Workshop für Dirigenten zeigt Mona Köppen anschaulich, welche Emotionen es gibt, wo und wie sich sich im Gesicht zeigen und wie man damit umgeht. Wie wichtig es ist, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und dadurch seine Empathie zu stärken. 
Sich zusätzlich seiner Wirkung in Körpersprache und Mimik auf das Orchester bewusst zu werden.
Für eine starke Orchestergemeinschaft, musikalische und emotionale (Höchst)-Leistungen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Freitag, 13.30 – 15.00 Uhr
Ort: Ballettstudio


Über die World Association for Symphonic Bands and Ensembles WASBE

Dozent: Markus Mauderer

Die World Association for Symphonic Bands and Ensembles“ (WASBE) ist die einizige Internationale Vereinigung von Dirigenten, Komponisten, Küsntlern, Verlegern, Lehrern Instrumentenherstellern und Freunden der sinfonischen Bläsermusik.Die Aufgaben und Zielrichtungen sind so vielfältig wie die Mitglieder selbst. Individuelle Impulse werden und wurden durch Regionalkonferenzen gesetzt, aber auch Ländersektionen (wie in Deutschland) versuchen die regionalen Interessen der Mitglieder zu berücksichtigen.Der internationale Geschäftsführer von WASBE, Markus Mauderer, wird die aktuellen Projekte von WASBE vorstellen, die Vorteile einer Mitgliedschaft erläutern und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: WASBE

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Cairo


Für Fritz, Franz & die übrige Kapelle: Neues Material für das Einblasen im Blasorchester

Dozent: Bernhard Münchbach

Fritz reißt noch einen Witz, Franz hat gerade seinen 10 Std.-Knochenjob als Polier auf dem Bau beendet, Jaqueline hat Beziehungsstreß mit ihrem Neuen, Eva muß noch mit dem Handy daddeln, Ruth‘s Mutter wurde über Nacht zum Pflegefall…und jetzt sitzen sie da vor mir. Es ist 20 Uhr, die Orchesterprobe beginnt. Mir juckt es in den Fingern: Gerne möchte ich heute beginnen mit der Einstudierung eines neuen, ganz tollen, aber auch ziemlich anspruchsvollen Musikwerkes. Ich bin 100 Prozent motiviert und vorbereitet!! Bloß – wie kriege ich auch meine Musiker in diesen Zustand?
Vielleicht ist das Einblasen mit der immergleichen Bb-Dur-Tonleiter doch nicht das Richtige? Andere Ansätze müssen her, um meine Musiker zu fokussieren. Ich will sie zum Abschalten ihrer Alltagswelt bringen mit dem Ziel, daß sie sich 2 Stunden der Musik hingeben – nicht mit der Brechstange, aber doch so, daß sie mit Konzentration und Lust miteinander musizieren. Und vielleicht sind sie danach sogar motiviert, an meinem tollen Werk auch zuhause etwas zu arbeiten?
Einblasvorschläge und Lösungsansätze der oben geschilderten Situation werden in diesem Kurs von Bernhard Münchbach vorgestellt und können von den Teilnehmern mit ihren Instrumenten direkt ausprobiert werden.

Instrument bitte mitbringen.

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Freitag, 9.00 – 10.30 Uhr
Ort: Großer Saal


Anatomie eines Medleys

Dozent: Jörg Murschinski

Das Medley oder Potpourri ist gleichsam die Königsdisziplin des Arrangierens. Hier gilt es, verschiedene, nicht selten auch sehr heterogene Elemente zu einem organischen Ganzen zusammenzuführen. Dabei  müssen bestimmte Abläufe und Konventionen – sowohl musikalischer als auch außermusikalischer Art – beachtet und eingehalten werden. Bereits ein flüchtiger Blick auf das immense Angebot an solchen Arrangements zeigt, dass es hier beträchtliche technische wie kreative Unterschiede hinsichtlich der Dramaturgie und inneren Gestaltung, aber auch der Behandlung der „Nahtstellen“ zwischen den einzelnen Elementen geben kann. Diese Parameter beeinflussen jedoch nicht zuletzt auch die Qualität und den Gesamteindruck des Medleys insgesamt und können daher als wichtiges Auswahlkriterium herangezogen werden.
Dieser Vortrag möchte einige Gesichtspunkte, die für das Erstellen eines Medleys von Bedeutung sind, näher beleuchten. Vor allem sollen verschiedene Philosophien und Vorgehensweisen in Bezug auf die Auswahl der einzelnen Komponenten, ihre Anordnung und kreative Verarbeitung sowie die Gestaltung von Einleitung, Übergängen und Schluss des Arrangements zur Sprache kommen und mittels Partitur- und Klangbeispielen eingehender erläutert werden.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 1 Stunde
Termin: Donnerstag, 16.30 – 17.30 Uhr
Ort: Clubraum


Retuschen und andere Eingriffe in die Partitur – Wann sind sie nötig? Wann legitim? Wo sind die Grenzen?

Dozent: Jörg Murschinski

Die Partitur eines Musikstücks stellt gewissermaßen dessen Idealzustand dar. Sie verrät auf genaueste Art und Weise die Gedanken und Intentionen des Komponisten. Die praktische Umsetzung einer Partitur hingegen stellt die Ausführenden häufig vor Probleme, da die Realität insbesondere im Amateurbereich des Blasorchesters meist und teilweise sogar in gravierender Form vom Ideal der Komposition abweicht. In erster Linie ist hier an die Diskrepanz zwischen der in der Partitur geforderten Instrumentierung im Vergleich zur tatsächlichen Besetzung des ausführenden Orchesters zu denken. Daraus resultierend können aber auch andere Bereiche wie beispielsweise Dynamik oder Klangbalance betroffen sein. Nicht selten bleibt dem Dirigenten dann nichts anderes übrig, als selbst in die Partitur einzugreifen und sie zu verändern, beziehungsweise sie an die ihm vor Ort zur Verfügung stehenden Gegebenheiten anzupassen. Doch verfälscht man damit nicht den Willen des Komponisten und damit auch das Wesen seiner Tonschöpfung?In diesem Vortrag werden anhand von ausgewählten Beispielen einige Strategien und Methoden solcher Partiturretuschen vorgestellt. Überdies soll aber auch über deren Sinn, Notwendigkeit, Legitimation und Grenzen im Spannungsfeld von kompositorischem Ideal und musikalischer Realität diskutiert werden.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 14.00 – 15.00 Uhr
Ort: Clubraum


Die Qualität unserer Konzertprogramme

Dozent: Oliver Nickel

Der Vortrag von Oliver Nickel beschäftigt sich prinzipiell mit der Auswahl und Zusammenstellung geeigneter Literatur für Konzerte. Tangiert werden dabei folgende Inhalte: Woran erkenne ich gute Literatur und wie kombiniere ich sie? Wie kann ich mit guten Konzertprogrammen der Blasmusik zu ihrem berechtigten Stellenwert verhelfen und welcher ist das eigentlich? Was machen wir vielleicht grundsätzlich falsch, bzw. was können wir in vielen Bereichen besser machen? Diskussion erwünscht.

Dauer: 1 Stunde
Termin: Samstag, 11.30 – 12.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Die Bedeutung von Musik für Jugendorchester und originale Unterhaltungsmusik

Dozent: Gerald Oswald

“Probieren geht über Studieren “. Nicht nur ein ziemlich oft verwendetes Sprichwort, sondern ein wichtiger Grundsatz für den österreichischen Komponisten und Arrangeur Gerald Oswald. Er ist nicht nur ein sehr erfahrener Lehrer, er arbeitet auch seit vielen Jahren mit sehr jungen Spielern und Anfängern zusammen. ‘Spielfreude’ ist für ihn der Schlüssel, um Kinder und Jugendliche dazu zu bringen, ein Instrument zu erlernen und in einem Blasorchester zu spielen. Seine Werke sind mit Elementen gefüllt, die für die so wichtige Spielfreude entscheidend sind: Spaß haben und gleichzeitig lernen.
Gerald Oswald spricht über seine Werke und diskutiert gerne seine Ideen zu diesem und anderen interessanten Themen.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 14.00 – 15.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Neue Musik für Blasorchester – Ein Komponistenportrait über Carlos Pellicer

Dozent: Carlos Pellicer

Carlos Pellicer gibt mit Hilfe von Partituren und Hörbeispielen einen Einblick in sein Schaffen als Komponist.

Dauer: 1 Stunde
Termin: Sonntag, 10.30 – 11.30 Uhr
Ort:
Golden Tulip Cairo


Transkriptionen “….fast schon eine Glaubensfrage….“ 

Dozent: Joachim Pfläging

Kaum eine grundsätzliches Thema der Programmplanung polarisiert die Dirigentenwelt im Blasorchester immer noch so stark, wie das Thema Bearbeitungen klassischer Werke. Auf der einen Seite die Puristen, die sagen nur Musik, die für das Blasorchester geschrieben wurde ist auch gut für das Blasorchester. Auf der anderen Seite die Kollegen die sagen, nur die sinfonische Musik ist die wirkliche Musik, alle so genannten originalen Blasorchester Werke sind nur ein billiger Abklatsch. 
Transkriptionen ja oder nein und wenn ja, wo ist die Grenze (wenn es eine gibt). Beispiele guter und schlechter Arrangements anhand des Anfangs der „schönen blauen Donau”Wenn ich Transkriptionen spielen möchte, wie bereite ich mich, die Noten, und meine Musiker vor.

Dauer: 1 Stunde
Termin: Donnerstag, 14.00 – 15.00 Uhr
Ort: Golden Tulip Cairo


RhythMiXXX – Rhythmus lernen und Anleiten mit Body-Percussion

Dozent: Arno Pfunder

Durch eine klare Gliederung der möglichen Figuren und mit Body Percussion kann Rhythmus spielerisch und motivierend über den Körper erfahren und dauerhaft verankert werden. Außerdem ist es eine wunderbare Abwechslung und eine sehr gute Methode um rhythmische Passagen in der Übe- und Probensituation getrennt zu beleuchten.
Damit eigent sich diese Methode hervoragend für den Instrumental- und Vokalunterricht und für Ensemble-, Orchester  bzw. Registerproben.
RhythMiXXX – weil’s funktioniert!

Dieser Workshop wird präsentiert von: BDB Musikakademie

Dauer: 1,5 Stunden
Termin: Freitag, 16.00 – 17.30 Uhr
Ort: Rosenzimmer


Entwicklung eines persönlichen Stils – Komponistenportrait Bart Picqueur

Dozent: Bart Picqueur

Wir sind alle von Millionen von Klängen umgeben. Stille ist heilig in unserer Zeit. Jede einzelne Minute des Tages bekommen wir die unterschiedlichsten musikalischen Stile zur hören – ob wir wollen, oder nicht. Dies geht Komponisten genauso wie jeder anderen Person. Und obwohl wir es alle vermeiden Musik zu kopieren (im Sinne von Diebstahl geistigen Eigentums) so ist es doch sehr natürlich, dass wir strukturelle, künstlerische und technische Elemente unserer musikalischen Vorbilder verwenden. Aber wie können wir dann unseren persönlichen Stil definieren? Wie können wir unsere eigene musikalische Sprache formen und entwickeln ohne dass unsere Kunstwerke unverständlich für die Zuhörenden und langweilig für die Musizierenden sind? Und wenn wir auf der Suche nach einem einzigartigen ausdrucksstarken Idiom erfolgreich waren, wie können wir es weiter entfalten ohne uns ständig zu wiederholen? Viele Komponist*innen werden das Gefühl kennen wenn die Finger quasi immer und immer wieder scheinbar automatisch die selben Tasten des Klaviers verwenden. Wie kann man damit umgehen?
Mit dem Vergleich seiner Symphony 0 (Beriato, 2005) mit Symphony 1 (Minor Scale Music, 2017) und der Betrachtung von weiteren Werken, wird uns Bart Picqueur seine Versuche, so authentisch wie möglich zu sein, vorstellen. Und vor allem wird es den langen Weg kleiner Schritte zum self-made Komponist und Verleger zeigen.

Präsentiert durch: MINOR SCALE MUSIC

Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 8.30 – 9.30 Uhr
Ort: Golden Tulip Zürich


Apps und Clouds – Digitale Medien im Musikverein

Dozent: Benedikt Plößnig

Die Verwendung von digitalen Medien in Form von Apps, Clouds und anderen Anwendungen werden in Zukunft einen wesentlichen Bestandteil beim Üben und Musizieren einnehmen. Abgesehen von den zahlreichen Möglichkeiten im Bereich der Verwaltung von Organisationsabläufen, bieten sie vor allem eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten für MusikerInnen.
Weiterführend zu meiner Masterarbeit „Apps und Clouds – Digitale Medien im Gruppenunterricht mit Erwachsenen“, welche ich im Zuge meines Masterstudiums an der MDW verfasste, biete ich nun diesen Workshop an.
Der Workshop richtet sich an aktive MusikerInnen, welche die smarten Möglichkeiten für das Musizieren nutzen wollen. Neben der Klärung diverser Grundbegriffe aus der digitalen Welt werden vor allem Apps und Clouds vorgestellt.
KapellmeisterInnen und JugendreferentInnen lernen neue Anwendungen für ihr Aufgabengebiet kennen, während für weitere Vereinsfunktionäre neue Herausforderungen im Bereich der Verwaltung aufgezeigt werden.

Dauer: 2 Stunden
Termin: Freitag, 8.30 – 10.30 Uhr
Ort:
Konferenzzimmer


„Entweder man kann’s oder man lässt es bleiben.“ Kritische Gedanken zur Ausbildung von Blasmusikdirigenten

Dozent: Dr. phil. Damien Sagrillo

Diesen Karl Böhm in den Mund gelegten Satz passt zu seinem Naturell. Sein Sarkasmus und Zynismus waren bekannt. Karl Böhm hat nie ein Dirigierstudium absolviert. Dennoch gehörte er zu den Großen seines Fachs. In der Fachzeitschrift „das Orchester“ ist im Zusammenhang mit dem berufsausbildenden Angebot für Blasorchesterdirigenten folgendes zu lesen: „Marschmusik oder leichtere Muse haben keinen Platz im Curriculum, die Konzentration liegt auf der Literatur für Sinfonisches Blasorchester“[1] Diese Aussage gehört kritisch hinterfragt. In meinem Vortrag steht infolgedessen zweierlei im Vordergrund. Zum einen: Was ist ein sinfonisches Blasorchester bzw. eine Bläserphilharmonie – wo kommen die Begriffe her, worauf zielen sie ab? Zum anderen: Marchmusik und sog. „leichte Muse“ gehören zum Wesen lokaler Musikvereine. Wieso finden diese als Tradition zu bezeichnenden Genres der Blasmusik in der Ausbildung keinen Platz? In der Zusammenfassung der beiden voraus gestellten Fragen lassen sich Schlussfolgerungen für die Ausbildung von Blasmusikdirigenten ziehen.
[1] Alexander Beer, „Berufsziel: Blasorchesterdirigent. Neue Perspektiven für Hochschulabsolventen“, in: das Orchester,  09/2009 , Seite 24  https://dasorchester.de/artikel/berufsziel-blasorchesterdirigent/

Dieser Vortrag wird präsentiert von: IGEB

Dauer: 0,5 Stunden
Termin: Freitag, 11.30 – 12.00 Uhr
Ort: Clubraum


Die Identität eines guten Dirigenten

Dozent: Alex Schillings

Beschreibung folgt!

Dieser Vortrag wird präsentiert von: BDB Musikakadmie

Dauer: 1 Stunde
Termin: Sonntag, 9.00 – 10.00 Uhr
Ort: Clubraum


Meisterkurs Dirigieren mit Toni Scholl

Dozent: Toni Scholl

Zeige was Du hören möchtest – unter diesem Motto findet ein Meisterkurs Dirigieren unter der Leitung von Toni Scholl statt und richtet sich an fortgeschrittene Dirigentinnen und Dirigenten. Es ist sowohl eine aktive als auch eine passive Teilnahme an diesem Workshop möglich.

Kursliteratur:
Ludwig van Beethoven, Egmont Ouvertüre, Arr. Douglas McLaine (Verlag: Baton Music)
David Maslanka, Symphonie Nr. 8 (Verlag: Carl Fischer)

Für die aktive Teilnahme ist eines der beiden Werke vorzubereiten.

Der Workshop ist in zwei Teile gegliedert:

  • Im einstündigen Theorieteil geht es darum, was die Partitur als „Quelle“ der Musik vermittelt und welche technische Mittel es braucht, um diese umzusetzen.
  • Beim zweistündigen Praxisteil geht es um die musikalische Umsetzung und die Dirigiertechnik. Bei der praktischen Arbeit mit dem Orchester gibt Toni Scholl Hilfestellungen, wie es mit einfachen Mitteln gelingt zu zeigen, was man hören möchte.

Als Orchester steht german WIND PHILHARMONIC zur Verfügung.

Theorie
Dauer: 1 Stunde
Termin: Freitag, 11.00 – 12.00 Uhr
Ort: Ballettstudio

Praxis
Dauer: 2 Stunden
Termin: Samstag, 9.00 – 11.00 Uhr
Ort: Großer Saal


Komponistenporträt

Dozent: Otto M. Schwarz

Otto M. Schwarz stellt neue und bewährte Werke aus seiner Feder an Hand von Hörbeispielen und Partituren vor.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Europe Distribution

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Transkriptionen von José Schyns

Dozent: José Schyns

Kurze Vorstellung meiner Person. Wie ich dazu gekommen bin, Arrangements zu machen und warum. Darstellung einiger Techniken, die während der Arbeit angewendet werden. Besetzung und Auswahl der verwendeten Instrumente (Orchestrierung). Vergleich von zwei unterschiedlichen Versionen von Arrangements. Fragen / Antworten. Diskussion.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hebu-Musikverlag

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Meisterkurs Dirigieren mit Yves Segers

Dozent: Yves Segers

Dieser Meisterkurs Dirigieren richtet sich an fortgeschrittene Dirigentinnen und Dirigenten. Es ist sowohl eine aktive als auch eine passive Teilnahme an diesem Workshop möglich.
Für eine aktive Teilnahme am Dirigierworkshop bewerben Sie sich bitte bis spätestens 1. Dezember 2019. Senden Sie dazu ein Video, Ihren ausführlichen Lebenslauf mit einer Repertoireliste an: info@ib-kongress.de (Bitte alles per Dropbox!).
Es werden drei bis vier aktive TeilnehmerInnen zu diesem Workshop zugelassen.
Für die aktive Teilnahme sind mindestens zwei Werke auszuwählen und vorzubereiten.

Sinfonietta – Jan Van der Roost
El Golpe Fatal – D. Brossé
Duende – L. S. Alarcon (mov. 1, 2 or 4)

Im Theorieteil werden die Werke besprochen und vorstudiert. Voraussetzung für den Praktischen Teil ist sowohl eine sehr gute Partiturkenntnis, sowie Erfahrung mit gehobener Literatur im Grad 4-5. Die ausgewählten Werke bieten sehr unterschiedliche Herausforderungen für den Dirigenten.

Für den Praxis-Teil steht die Koninklijke Muziekkapel van de Gidsen zur Verfügung.

Theorie
Dauer: 2 Stunden
Termin: Samstag, 8.30 – 10.30 Uhr
Ort: Ballettstudio

Praxis
Dauer: 2 Stunden
Termin: Samstag, 11.30 – 13.30 Uhr
Ort: Großer Saal


Anspruchsvolle Arrangements in der Popmusik

Dozent: Gilbert Tinner

Gilbert Tinner ist seit vielen Jahren einer der Top-Arrangeure in der Blasmusikszene. Dank seiner Erfahrung als professioneller Pianist und Posaunist kennt er sich bestens aus im Jazz, Pop und Rock und kennt die beliebtesten Künstler, da er auch mit einigen auf Tour war. Daher kennt er auch die Schwierigkeit, Pop-Arrangements für Blasorchester und Ensembles zu schreiben, denn diese swingen und grooven oft überhaupt nicht so wie das Original. In diesem Workshop geht Tinner auf die Schwierigkeiten, auf die Arrangeure stoßen, ein und erklärt die Grundlagen, die nötig sind, um ein gutes Pop-Arrangement zu machen. Der erste Schritt dabei ist die Song-Auswahl, und zu entscheiden, ob sich ein Stück eignet oder nicht. Das und viele weitere Dos and Don’ts des Arrangierens erwarten Sie hier.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Pop und Jazz mit Blasorchester – was nun?

Dozent: Gilbert Tinner

Woran liegt’s denn nur? Das gekaufte Arrangement will einfach nicht so klingen, wie es auf dem Demo zu hören ist!
Gerade bei Stücken im Pop- und Jazzbereich bekunden wir Dirigenten oft Mühe, in der Probenarbeit die richtigen Akzente zu setzen. Phrasierung, Klangbalance, Handhabung der Artikulation, Einbindung der Schlagwerker und Einbezug von Instrumenten wie E-Bass, Gitarre und Keyboard sind wichtige Faktoren, die prägend sind für eine gelungene Aufführung.
Gilbert Tinner wird in diesem U-Musik Workshop auf anschauliche Weise demonstrieren, wo er diese Schwerpunkte in der Probenarbeit legt.

Instrument bitte mitbringen!

Dieser Workshop wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


„Komponieren um zu leben? Leben um zu komponieren! – Warum komponieren eine Lebensphilosophie ist.

Dozent: Thomas Trachsel

Thomas Trachsel ist freischaffender Komponist und schrieb u.a. Auftragswerke für das Eidgenössische Musikfest und die Nationale Jugend Brass Band der Schweiz, die er in seinem Verlag Symphonic Works publiziert. Sein Werkverzeichnis beinhaltet mehr als 100 Werke für verschiedene Besetzungen. Entdecken Sie in diesem Workshop nicht nur seine kompositorische Vielfalt, sondern auch die Persönlichkeit und den Menschen, der hinter diesen Werken steht.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Jan Van der Roost: 50 % Komponist für Bläser, 50 % für …?

Dozent: Jan Van der Roost

In der Welt der Blasmusik bin ich am bekanntesten für meine Werke für Blasorchester, Brass Band und Fanfare. Das ist völlig richtig, denn ich habe während meiner Karriere als Komponist viel für diese Besetzungen geschrieben. Es gibt jedoch noch eine “zweite Hälfte”, die ganz andere musikalische Wege geht … Ich mag kein “Box Thinking”, bei dem ein Komponist in die eine oder andere Ecke gedrängt wird: Für mich ist Musik etwas Universelles und mein musikalisches Interesse ist sehr breit und vielfältig. Ich freue mich sehr, dass meine Werke von sehr unterschiedlichen Interpreten gespielt und gesungen werden: Das reicht buchstäblich von einem ersten Kinderchor oder einem Jugendorchester bis zu renommierten professionellen Interpreten wie “Vancouver Symphony Orchestra”, “St. Petersburg State Symphony Orchestra” oder “The King’s Singers”, um nur einige zu nennen. Entdecken Sie einige meiner neuesten Werke für Blasorchester und … “die andere Seite von Jan Van der Roost”!

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Europe Distribution

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Instrumentieren oder Orchestrieren … was ist der Unterschied?

Dozent: Jan Van der Roost

Bevor Sie über “Orchestrieren” sprechen können, müssen Sie als Komponist oder Arrangeur in der Lage sein, gut “zu instrumentieren”. Wenn Sie für nicht professionelle Interpreten schreiben, ist es wichtig, dass Sie die Instrumente gut kennen und in der Lage sind, spielbare und “idiomatische” Musik zu schreiben. Für mich persönlich ist “Orchestrieren” einen Schritt höher: Es setzt dasselbe Wissen und dieselbe Kunstfertigkeit wie “Instrumentieren” voraus, aber es kommt eine künstlerische und kreative Dimension hinzu. Eine interessante Sache, denke ich, besonders wenn man bedenkt, dass einige Werke für verschiedene Besetzungen arrangiert sind (zB von Brass Band zu Blasorchester). Wann ist das rein “funktional” (… oder soll ich “kommerziell” sagen) und wann ist das auch “künstlerisch gerechtfertigt”?

Dieser Workshop wird präsentiert von: Hal Leonard MGB GmbH

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Komponistenporträt Mathias Wehr

Dozent: Mathias Wehr

Der Dirigent und Komponist Mathias Wehr stellt seine international ausgezeichneten Werke für Blasorchester und Brass Band vor, erzählt an Hand von Tonbeispielen und Probepartituren über die Hintergründe der Entstehung und nimmt die Teilnehmer mit auf seine persönliche musikalische Reise, als Komponist beim Schweizer Musikverlag Frank.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Konzertprogramme – “Es ist für jeden was dabei” kontra “Programmatik als künstlerische Disziplin” 

Dozent: Jens Weismantel

In unserer Gesellschaft, in der sich jeder individuell entfalten kann, kommen die Zuhörer nicht mehr nur aus purer Nächstenliebe zum Konzert eines Orchesters. Ein Konzertabend sollte beim Großteil der Zuhörer einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen, seine Alltag bereichern. Hierbei lassen sich verschiedenste Ansätze durchführen. Meist entsteht ein Konzertprogramm ausgehend von einer programmatischen Idee bzw. mit einem für das Orchester passenden Konzertwerks. Historische Bezüge, musikalische Gemeinsamkeiten, inhaltliche Handlungsstränge oder Bezüge zu aktuellen politischen Diskussionen etc. – Ansatzpunkte gibt es sehr viele. Dabei muss die Leistungsfähigkeit des Orchesters und eine langfristige Bildung des Publikums auch immer mit in Betracht gezogen werden.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Kompositorische Dichte im Werk “Klingsteinberg” op. 94 von Rolf Rudin

Dozent: Jens Weismantel

Das 2016/17 als Auftragswerk des Landesjugendblasorchesters Hessen zu dessen 10-jährigem Bestehen entstandene Werk ist etwa 20 Minuten lang und besteht aus 3 sehr kontrastreichen Sätzen. Der erste Satz führt in eine archaische, keltische Welt mit einem pentatonischen Thema ein.  Der 2. Satz beschreibt auf kraftvolle Art die tektonischen Kräfte des Vulkanismus und den Riesen Mils. Der 3. Satz ist wie eine 5-stimmige Motette der Renaissancezeit durchkomponiert, was durch zeitgenössische Clustertechnicken modern angefärbt wird. In jedem Satz gibt es ein kompositorisches Prinzip welches auf kunstvolle Art durchgeführt wird. Mit eine Analyse dieses Werkes kann man gut in die klangliche Welt des Komponisten Rolf Rudin einführen und eintauchen.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Einfache Arrangements für unvollständige Ensembles

Dozent: Christian Weng

Wir wissen alle wie schwierig es sein kann die richtigen Arrangements für Jugendorchester zu finden. Hal Leonard Europe bietet Ihrer Suche Abhilfe mit Neuerscheinungen aus dem Yamaha BläserKlasse Katalog, der Flex-Band Reihe, den Kaleidoscope-Ausgaben von Chester Music sowie weiteren einfach arrangierten Stücken für Jugendorchester oder andere unvollständige Ensembles. Mitspielen erwünscht!

Instrument bitte mitbringen.

Dieser Workshop wird präsentiert von: Hal Leonard Europe Distribution

Dauer: 1,5 Stunden
Termin:
Ort:


Balance the warm-up, feel the beat!

Kreative Wege für den Probenbeginn

Dozent: Niki Wüthrich

Der Tubist schleppt sich todmüde nach seiner 10 Stunden-Schicht noch in die Probe obwohl er den Abend viel lieber vor der Glotze mit einem Bier in der Hand verbringen würde, die Flötistin ist völlig aufgekratzt und schnattert munter von ihren Ferienerlebnissen ohne zu realisieren, dass die Probe demnächst beginnt. Der Trompeter wiederum schaut sich auf dem Handy gerade noch den letzten Satz des Tennisfinals an, während die junge Schnupperin auf der Klarinette sich scheu und aufgeregt fragt, ob sie den Ansprüchen des neuen Orchesters wohl genügen werde.
Für uns Dirigenten gilt es nun zu Beginn der Probe, diese verschiedensten Gemüts- und Energiezustände auszubalancieren und die Musiker in der Probe ankommen zu lassen. Es gilt, aufeinander zu Hören und das Orchester innert kurzer Zeit zu fokussieren, sodass anschliessend eine möglichst Effektive und Effiziente Probenarbeit gewährleistet werden kann.
Niki Wüthrich zeigt aus seiner Praxis spielerisch neue Ansätze für den Probenstart und jongliert dabei mit Atemübungen, Stretching, Einsingen, Theaterpädagogischem und Instrumentalübungen.

Instrument bitte mitbringen

Dauer:
Termin:
Ort:


Ein Einblick in die Welt der Blasmusik in Japan

Dozent: Satoshi Yagisawa

Blasmusik ist ein wichtiger Bestandteil des japanischen Schulsystems. Ganz im Gegensatz zu Europa, wo Blasmusik hauptsächlich in der Gemeinde praktiziert wird, gibt es eine alte Tradition von Schul-Bands in Japan. Es geht dabei nicht nur um das gemeinsame Musizieren, sondern vielmehr um Wettbewerbe, und vor allem um jene auch zu gewinnen! Gleichzeitig sieht Japan dem Rest der Welt ganz genau zu. Der in Tokyo ansässige Komponist Satoshi Yagisawa, einer der führenden Künstler in Japan, komponiert nicht nur erfolgreich neue Werke, sondern dirigiert Blasorchester in Japan und und dem Rest der Welt. Er reist zum IBK nach Europa um uns Einblicke in die japanische Blasmusikwelt zu geben und uns Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Blasmusik in Europa geben.

Dieser Vortrag wird präsentiert von: Hal Leonard Distribution BV

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


Aushilfsmusiker gesucht? Einfach und schnell mit MusicAgent.org finden!

Dozent: Jos Zegers

Sowohl als Chefdirigent des Bundespolizeiorchesters München, als auch bei seinen vielzähligen weiteren Tätigkeiten als Dirigent, fragte sich Jos Zegers schon länger: warum verbringt man in Zeiten digitaler Möglichkeiten immernoch stundenlag damit, Aushilfsmusiker*innen anhand Excel-Listen abzutelefonieren? Da wäre doch eine Plattform hilfreich, auf der Mitglieder einfach ihre Daten hinterlassen (z.B. Standort, Instrument, musikalisches Niveau, usw.) und dann per Mouseclick Angebot und Nachfrage verbunden wird!
Ein (Projekt)Orchester, eine Musikschule, Hochschule oder ein anderer Musiker erstellt ein ‘Projekt’ (Konzert, Probe, Musikunterricht, CD-Aufnahme) online und innerhalb von Sekunden erreicht die Anfrage hundert geeignete Musiker*innen. In seinem Vortrag präsentiert und erklärt Jos Zegers, der Gründer der Plattform, Wirkung und Funktion der Website.

Dauer: 1 Stunde
Termin:
Ort:


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