IBK 2020 Jugendverantwortliche

“Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.” Diesen schlauen Spruch sagte einst der Politiker Willy Brandt. Für unsere Musikvereine gilt das in hohem Maße und im hohen Maße sind die Jugendverantwortlichen in den Musikvereinen genau damit beschäftigt, die Zukunft zu gestalten. Viel mehr noch: sie garantieren die Zukunft der Musikvereine!

Der große Schwerpunkt beim diesjähringen Internationalen Blasmusik Kongress IBK 2020 ist die “Zukunft der Musikvereine”. Es muss nicht überall das Rad neu erfunden werden, wir können in der Vereinsarbeit im Allgemeinen und in der Jugendarbeit im Speziellen alle voneinander profitieren und lernen.

Das bietet der IBK 2020 für Jugendverantwortliche im Speziellen:

Ralf Eckert

Ralf Eckert
Ralf Eckert

Ralf Eckert ist Vize-Präsident im Blasmusikverband Hochrhein. Er stammt aus Rickenbach, spielt dort seit vielen Jahren Horn und ist seit fast ebenso vielen Jahren in der Jugendarbeit tätig. Er war massgeblich an der Gründung der “Ausbildungsgemeinschaft der Rickenbacher Musikvereine” (ABG) beteiligt, die er 2015 initiativ im Zusammenschluss mit der Organisation der Gemeinde Herrischried zur “Bläserjugend Hotzenwald” (GbR) erweiterte. In seinem Vortrag “Kooperationen mit potenziellen Netzwerkpartnern der Musikvereine” spricht er also aus eigener Erfahrung.

Hubert Hoche

Hubert Hoche

Der deutsche Komponist Hubert Hoche ist Ideengeber und langjähriger Mit-Organisator des Festivals “UNerHÖRTes”, das in den letzten Jahren regelmäßig Kompositionsaufträge an Komponisten für Bläserklassen und Jugendorchester initiiert, die an einem Wochenende in der Musikakademie Hammelburg vorgestellt und erarbeitet wurde. Zusammen mit Michael Geiger berichtet er außerdem von einer Orchesterwoche für junge Musikerinnen und Musikern, NEW EARS, bei dem hauptsächlich neue Musik von jungen Komponisten gespielt wird.

Joachim Pfläging

Joachim Pfläging

Die Stadtmusik Wehr hat sein bisher schon vorbildliches Jugendkonzept nochmals komplett überarbeitet und den geänderten gesellschaftlichen Bedingungen angepasst. Von diesem überarbeiteten Jugendkonzept berichtet Joachim Pfläging.

Benedikt Plößnig

Benedikt Plößnig
Benedikt Plößnig

Digitale Unterstützung ist natürlich nicht nur für Jugendverantwortliche hilfreich, aber selbstverständlich auch. Abgesehen von den zahlreichen Möglichkeiten im Bereich der Verwaltung von Organisationsabläufen, bieten Apps und Clouds vor allem eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten für MusikerInnen. Benedikt Plößnig beschäftigte sich im Rahmen seiner Masterarbeit mit “Apps und Clouds – Digitale Medien in der Ensemblearbeit” und stellt diese in seinem Vortrag vor.

Christian Weng

Christian Weng
Christian Weng

Bei Christian Weng geht es nochmals wie in ähnlicher Weise bei Ralf Eckert um “Kooperation und Kommunikation als Erfolgsrezepte in der Nachwuchsgewinnung”. In einem Ausbildungsverbund und durch Kooperationen können viele Einzelinteressen gebündelt und für das gemeinsame Ziel effektiver Jugendarbeit nutzbar gemacht werden. Christian Weng erzählt von seinen Erfahrungen im Musikzentrum Mindeltal.

Bei oben genannten Angeboten handelt es sich um die Vorträge, die explizit für Jugendverantwortliche in den Musikvereinen gedacht sind. Darüber hinaus gibt allgemein für Vereinsverantwortliche noch weitere Angebote. Zum Beispiel:

Sigrid Baumann: Motivierend führen im Vereinsmanagement – Führungskompetenz ist kein Zufall
Lauren Lotte Clasen: Die Zukunft der Musikvereine in den Händen der jungen Erwachsenen – Risiken, Erwartungen, Chancen
Jürgen K. Groh: Konzertmoderation – Kunst oder Handwerk!?
Mathias Gronert: GEMA einmal andersrum
Carsten Klein: Wie kann man den Verein erfolgreich in die Zukunft führen?
Markus Kroner: Blasmusik die begeistert! – Mitreißende Impulse für die Vereine der Zukunft
Alexandra Link: Die 10 größten Herausforderungen für die Musikvereine und wie wir ihnen begegnen können
Alexandra Link: Über die richtige Balance im Musikverein und wie wir sie gegebenenfalls wieder herstellen
Jutta Mettig: Generationenübergreifende Vereins-/Verbandsführung – gemeinsam ist man einfach mehr
Jutta Mettig: Klare Botschaften senden und empfangen – Kommunikation im Verein
Stefan Stift: Gelungene Terminplanung im Musikverein

Bei vielen Workshops ist es möglich, im Teilnehmerorchester mitzuspielen. Zum Beispiel in einem der beiden Reading Sessions unter der Schirmherrschaft der WASBE “Spielend neue Blasorchsterliteratur kennen lernen”. Miguel Etchegoncelay und Franco Hänle werden diese beiden Reading Sessions leiten. Ins Orchester sitzen und ein neues Werk nach dem anderen durchspielen – verspricht eine Menge Spaß, oder?
Es gibt auch einen Workshop “Werke für variable und unvollständig besetzte Ensembles”. Auch in dieser Reading Session unter der Leitung von Christian Weng werden Werke durchgespielt. Somit ist es möglich, selbst die Werke spielend kennen zu lernen. Und Dirigentinnen, die im Publikum sitzen, erleben die Werke live.

Dann bietet Gilbert Tinner den Workshop “Pop und Jazz im Blasorchester – was nun?” an, bei dem Ihr mit-jazzen könnt. Und bei Bernhard Münchbach und im Workshop mit Niki Wüthrich geht es um Einspiel-Methoden und den richtigen Probeneinstieg. Sinnvoll für alle Jugendverantwortlichen unter Euch, die auch Kinderorchester, Vororchester oder Jugendkapellen leiten.

Und nicht zuletzt könnt Ihr Euch auf Eurem Instrument beim IBK 2020 fortbilden: Workshops gibt es für Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Tenorhorn/Bariton/Euphonium, Posaune und Tuba!

Bei der Planung Eurer IBK-Tage hilft Euch die praktische Programmtabelle. Alle Vorträge sind darin pro Tag / Raum / Uhrzeit aufgelistet. Bei dieser Vielfalt ist es unumgänglich, dass interessante Workshops und Vorträge gleichzeitig stattfinden. Sucht Euch mit Hilfe der Programmtabelle die für Euch interessantesten aus:

IBK 2020 - Programmtabelle (Änderungen vorbehalten)

Für den Zugang zu den Vorträgen und Workshops benötigt Ihr eine gültige Gesamt- oder Tagesregistration:

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